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Auf den Spuren der Confessio AugustanaDas Augsburger Bekenntnis

Überreichung der Confessio Augustana, St. Johannis, Schweinfurt
Bild: © CC BY-SA 3.0

Das Augsburger Bekenntnis 

Vor fast 500 Jahren gab es in der Kirche viele Streitigkeiten. Die Menschen fragten: Was ist eigentlich der christliche Glaube? Was ist uns als Christen besonders wichtig? Am 25. Juni 1530 trafen sich in Augsburg wichtige Politiker und Vertreter des Kaisers. Die evangelischen Fürsten und Städte wollten erklären, woran sie glauben und wie sie ihren Glauben verstehen. Deshalb schrieb Martin Luthers Freund Philipp Melanchthon einen Text, der dem Kaiser Karl V. überreicht wurde. Dieser Text heißt „Confessio Augustana“. Das ist Latein und bedeutet „Augsburger Bekenntnis“. 

Das Augsburger Bekenntnis ist kein Buch, in dem steht, was man glauben soll. Die Menschen damals wollten verständlich machen: Das ist unser Glaube. So verstehen wir die Bibel und die christliche Botschaft. Dazu bekennen wir uns. Sie wollten damit auch zeigen: Wir sind Christen und unser Glaube steht in der Tradition der alten christlichen Kirche. 

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