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Aus dem Neuen TestamentAus dem Neuen Testament

Bild: © Sabine Waldmann-Brun, Text: Susanne Jasch/Kristina Schnürle
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Bild: © Sabine Waldmann-Brun

Zum Gründonnerstag

Lukas 22,1-54

Am Passafest lud Jesus seine Freunde ein: „Das ist der letzte Abend, den ich auf der Erde lebe und ich möchte mit meinen Freunden feiern. Ihr alle sollt meine Gäste sein, auch der, der mich heute noch verraten wird. Ihr alle werdet mich heute Nacht verlassen“, sagte er. Alle dachten: „Seinen besten Freund verlässt man nicht.“ Petrus sagte: „Ich verlasse dich nicht. Ich bin bereit, mit dir zu sterben.“ Jesus antwortete: „Noch bevor morgen früh der Hahn kräht, wirst du dreimal abstreiten, dass du mich kennst.“

Zum Gründonnerstag

Jesus nahm von den flachen Broten, die auf dem Tisch lagen, und sprach das Gebet, das der Hausherr zu sprechen pflegte: „Gepriesen seist du Gott, der du das Brot aus der Erde hervor bringst.“ Er brach das Brot in Stücke und sagte: „Das bin ich. Wie dieses Brot gebrochen wird, so werde ich gebrochen, damit ihr das Leben habt.“ Er teilte die Stücke aus, und sie aßen alle davon. Keinen hat Jesus ausgeschlossen.

Zum Gründonnerstag

Und er nahm den Kelch mit Wein und sagte: „Das bin ich. Wie dieser Wein getrunken wird, so sterbe ich. Und wie ihr alle von diesem einen Kelch trinkt, so werdet ihr danach für immer zusammengehören als Kinder Gottes. Wenn ihr später miteinander Brot esst und Wein trinkt, dann denkt an mich und liebt einander, wie ich euch liebe. Daran, dass ihr einander liebt, werden die Menschen erkennen, dass ihr zu mir gehört.“

Zum Gründonnerstag

Nach dem Festessen sangen Jesus und seine Jünger den Lobgesang: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. Der Herr hilft mir. Ich werde nicht sterben, sondern leben.“ Im Schutz der Dunkelheit verließen sie die Stadtmauern. Im Garten Gethsemane, abseits der vielen Menschen, wollten sie übernachten. Einer fehlte. Wo war Judas?

Zum Gründonnerstag

„Ich möchte beten“, sagte Jesus zu seinen engsten Freunden. Bleibt wach und betet mit mir.“  Aber sie waren müde. Die Augen fielen ihnen zu. „Vater“, sagte Jesus, „ich habe Angst. – Sie werden mich gefangen nehmen. Sie werden mir wehtun, mich töten. Ich habe Angst! Aber es soll geschehen, was du willst, nicht das, was ich will.“ Dann wurde Jesus ganz ruhig. Er stand auf, ging zurück zu seinen Freunden und weckte sie auf. „Könnt ihr nicht auch beten?“ Betroffen schwiegen sie.

Zum Gründonnerstag

„Gefahr!“, rief einer. Alle sahen Fackeln, die sich dem Garten näherten. Ein Trupp bewaffneter Männer war. Ein Stück voraus ging Judas. Er begrüßte Jesus wie einen guten Freund mit einem Kuss.  Traurig schaute dieser seinen Freund an: Mit einem Kuss verrätst du mich? Judas erschrak. Vor diesem Blick hat er sich gefürchtet. Jesus wurde gefesselt und abgeführt. Alle Freunde haben Angst bekommen und sich in Sicherheit gebracht. Nur Petrus war noch da. Er folgte den Soldaten. Er wollte wissen, was sie mit Jesus machen.

Zum Gründonnerstag

Die Deutsche Bibelgesellschaft hat uns netterweise erlaubt, einzelne Bibelgeschichten aus dem Buch „Die Kinder-Festtags-Bibel – Mit der Bibel durch das Kirchenjahr“, nacherzählt von Susanne Jasch und Kristina Schnürle mit Illustrationen von Sabine Waldmann-Brun, auf kirche-entdecken.de zu veröffentlichen.